Namibia – unvergessene Weiten und eine faszinierende Tierwelt sind die unverwechselbaren Kennzeichen des Landes im südlichen Afrika. Das Land zwischen Südafrika, Botswana, Sambia und dem atlantischen Ozean zählt zu den Ländern mit der weltweit geringsten Bevölkerungsdichte. Seine unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen könnten von Ihren Kulturen unterschiedlicher nicht sein. Die bekannteste Gruppe sind sicher die Hereros. Aber auch die Himba sind hierzulande durch seine ockerfarbene, eingeriebene Haut sehr bekannt.

Auch die Vielzahl der Nationalparks in Namibia sind beeindruckend. Der sicher bekannteste Nationalpark ist der Etosha Nationalpark. Das bekannteste Merkmal des Etosha Nationalparks ist die einzigartige Salzpfanne. Die Artenvielfalt ist beeindruckend: im Park präsentieren sich sowohl einige der häufigsten aber auch einige der seltesten Tierarten. Von einfachen Lodges bis hin zu exclusiven Camps bietet der Park auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Namibia war die erste deutsche Kolonie im Südwesten Afrikas. 1884 hissten die ersten deutschen Kaufleute in der Lüderitzbucht die deutsche Fahne. Bis 1915 regierten die Deutschen mit einer Schreckensherrschaft das Land. Geblieben ist in dem Land vor allem die deutsche Sprache und Teile des kulturellen Lebens. Ab 1920 war Namibia eine südafrikanische Kolonie. Die vielen Gemeinsamkeiten stammen aus dieser Zeit.
Erst seit 1990 ist Namibia ein unabhängiger Staat.
Seit 2018 wurde damit begonnen, die deutschen Straßennamen, vor allem in Windhuk, umzubenennen. Ziel ist es, den afrikanischen Befreiungskämpfern zu gedenken.

Namibia besitzt sicher die zwei der interessantesten Wüsten der Welt, der Namib im Westen und der Kalahari im Osten. Die Namib gilt als älteste Wüste der Welt und wird von mächtigen Wanderdünen und dichtem Morgennebel beherrscht. Die Kalahari hat Trockensavannencharakter. Spärlicher Bewuchs befestigt die Dünen, welche rot im Sonnenlicht schimmern.