Der kleine Inselstadt inmitten des indischen Ozeans gehört zu einem der schönsten Paradiese Ostafrikas. 115 kleine Inseln und Korallenriffe zeichnen die Seychellen als Bade- und Schnorchelparadies aus. Die zwei größten Archipels sind Inner Islands und Outer Islands. Die Hauptstadt Victoria befindet sich auf der Hauptinsel Mahé und hat knapp 23.000 Einwohner. Insgesamt leben ca. 95.000 Menschen auf den gesamten Seychellen. In der Tourismusbranche werden mit 30% die meisten Insulaner beschäftigt.

Auf seiner Reise nach Indien entdeckte der französische Kapitän Picault  zufällig die noch „herrenlosen“ Inseln, die 1753 als französischer Besitz proklamiert und nach dem französischen Seeoffizier Jean Moreau de Séchelles benannt wurden. 1794 wurde die Inselgruppe von den Engländern besetzt und im „Pariser Frieden“ 1814 Großbritannien zugesprochen. Unter britischer Herrschaft waren die Seychellen zunächst Teil der Kolonie Mauritius. 1903 erhielten die Seychellen den Status einer eigenständigen Kolonie. Die eigenständige Selbstverwaltung erhielten die Seychellen 1970, die Unabhängigkeit folgte 1976, die Inselrepublik verblieb aber im Commonwealth.

Für jeden, der den afrikanischen Kontinent besuchen möchte, gepaart mit tropischem Flair und wilder Exotik, ist sicher auf den Seychellen genau richtig.